Alle Beiträge von Zeltlagerer

08.08.2012 · Besuch des Kehlsteinhauses und der Sommerrodelbahn

Wetter:
warm aber bewölkt
Essen:
Frühstück: Zeltlagerfrühstück
Mittagessen: Lunchpaket
Abendessen: Schinkennudeln, Salat und Crêpes

Der Tag begann mit dem gewohnten Zeltlagerfrühstück. Doch diesmal wurden wir schon um 7 Uhr zum Frühstück geläutet. Nachdem auch die Lunchpakete gepackt wurden und die Besucher leider verabschiedet werden mussten, fuhren wir in Richtung Kehlsteinhaus.
Schließlich gelangten wir per Bus vor die Tore des goldenen Aufzuges, der uns mitten in das Kehlsteinhaus, die Sommerresidenz Hitlers, brachte. Wir wanderten zum Gipfelkreuz wo wir unsere wohlverdienten Lunchpakete verspeisten. Von dort erkundeten wir die Gegend und schauten uns die Bilderausstellung an, die uns etwas über die Geschichte des Kehlsteinhauses erzählte. Um Viertel nach eins brachte uns der goldene Aufzug wieder zu den Bussen. Nach dem wir wieder zu den MTFs gelangten, machten wir uns von dort aus auf den Weg zur Sommerrodelbahn.
Dort rasten wir mit viel Schwung die Bahn hinunter. Ohne nennenswerte Verluste kamen wir alle heil am Ende der Bahn wieder an. Die kurvenreiche Abfahrt bereitete allen viel Freude. Doch nach drei Runden Spaß und Spannung müssen auch die schönsten Erlebnisse mal zu Ende gehen. Auf dem Heimweg stoppten wir bei der Post und beim Supermarkt um unsere Vorräte aufzufrischen. Wir verbrachten die Zeit vor dem Essen mit verschieden Spielen und einigen Partien Tischtennis. Nach dem Abendessen trieben manche Sport bis anschließend Crêpes am Lagerfeuer gegessen wurden.
Ab 22h gab es die Möglichkeit, zu der Disko unserer Zeltnachbarn zu gehen.
Beim Lagerfeuer ließen wir diesen schönen Tag ausklingen.

Yvonne u. Katharina

07.08.2012 · Sonne, See und Red Bull

Wetter:
Sonnig, leicht bewölkt

Essen:
Frühstück: Brunch

Abendessen: Gyros, Salate und als Nachtisch Paradiescreme

Der Tag begann heute gemütlich um 11 Uhr mit einem ausführlichen Brunch. Nachdem die Betreuer als die größten Angeber gekürt wurden, durften diese den heutigen Küchendienst übernehmen. Anschließend wurde die Zeit offen gestaltet. Einige nutzten bei dem schönen Wetter den See, andere fuhren nach Salzburg ins Hangar sieben (Red Bull Museum). Dort konnte man in einer großen stylischen Flugzeughalle Rennwagen, Motorräder, Hubschrauber und Flugzeuge bewundern. Ein weiteres Highlight war ein über zwei Millionen Euro teures aus Gold gefertigtes Modellauto, welches in der sichersten Glasvitrine der Welt steht. – Aus datenschutzrechtlichen Gründen können wir leider keine Fotos davon beifügen –
Während Nicole am Nachmittag loszog um die Küche zu füllen, nutze Simon die Zeit, um mit der dort wesentlich besseren Netzqualität die Homepage auf den neuesten Stand zu bringen.
Zurück am Zeltplatz konnte die restliche Zeit bis zum Abendessen wieder frei genutzt werden. Dominik löste heute die Perfekte Zeltlagerminute von gestern, indem er das Kartenrennen absolvierte. Die heutige Aufgabe bestand darin, fünf volle Klopapierrollen mit zwei Besenstielen in einer Minute aufeinander zu stapeln. Da Dominik diese Aufgabe nicht antrat, wurde Julia Endlich vom Spielleiter als Ersatzspielerin auserkoren, die „Sushiaufgabe“ zu erfüllen. Deshalb wird für die morgige Aufgabe eine neue Person bestimmt.
Die Betreuer verwöhnten uns heute mit Gyros, Zaziki, Salaten, Knoblauchbutter und zum Abschluss einer Paradiescreme.
Joachim wurde heute bei der Fotowahl von Julia Hess unterstützt. Der Tag wurde mit einem gemütlichen Lagerfeuer und mit einem klangvollen Konzert aus selbstgebauten Toilettenrohr-Didgeridoo abgeschlossen.

Die Besucher

Sommerrodelbahn

Inzwischen ist auch die Sonne herausgekommen, so dass die Wolken langsam aufgeben … und so nutzen wir das Wetter gleich für einige Fahrten mit der Sommerrodelbahn ….

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06.08.2012 · Feuchtfröhlicher Tag

Wetter:
den Vormittag bis zur Hälfte des Nachmittags sonnig, anschließend etwas bewölkt und zum Abend hin starker Regen

Essen:
Frühstück: ganz normales Zeltlagerfrühstück
Mittagessen: Picknick vor dem Salzbergwerk
Abendessen: Spiegel- und Rührei, Bratkartoffeln, Gurkensalat à la Herbert, Fingerfood-Melone

Der heutige Tag begann sehr früh, was an dem voll gepackten Programm lag, welches für heute vorgesehen war. So war das Frühstück für 7 Uhr geplant und während die einen schon das Frühstück vorbereiteten, duschten die anderen oder „schliefen aus“. Nach dem Frühstück halfen alle mit, das Picknick für das Mittagessen vorzubereiten, damit jeder bis zur Abfahrt noch genügend Zeit hatte, seine Siebensachen zu packen, die heute recht vielfältig waren. So musste einerseits für den Besuch zum Salzbergwerk dicke und vor allem lange Kleidung eingepackt werden, wohingegen für das anschließende Rafting leichte Badekleidung vorgesehen war. Als wir alles in unsere Fahrzeuge eingepackt hatten, starteten wir durch – wir fuhren ca. eine Stunde bis zum Salzbergwerk in Berchtesgaden. Da wir uns zur Führung durch das Salzbergwerk vorangemeldet hatten, kamen wir nach unserer Ankunft dort recht schnell an die Reihe und es bekam jeder einen schwarzen Ganzkörper-Overall. Nach einem Gruppenfoto fuhren wir mit der Bergwerksbahn in den Stollen. Tief im Stollen, an der Endstation der Bahn, stiegen wir aus und rasten eine schmale Holzrutsche hinunter. Am Ende der Rutsche begann unser Bergwerksführer von der Geschichte des Salzbergwerkes zu erzählen. Wir erfuhren viele spannende Informationen über die Entstehung und den Salzabbau im Stollen. Nach einer weiteren rasanten Rutschpartie wartete eine ruhige Bootsfahrt auf einem unterirdischen See auf uns, während welcher eine Lasershow gezeigt wurde. Schließlich am Ende der Tour angekommen, stiegen wir wieder auf die Bergwerksbahn auf und jeder bekam zum Abschluss einen kleinen Salzstreuer mit Bad Reichenhaller jodiertem Speisesalz.
Nach dieser interessanten Führung nahmen wir draußen auf dem Parkplatz unser mitgebrachtes Picknick ein. Gut gestärkt fuhren wir zum Startplatz unserer Raftingtour. Mit Neoprensocken, Neoprenanzug, Schutzhelm und Schwimmweste ausgestattet, liefen wir in die Umkleiden, um unsere warme Bergwerkskleidung durch die Badekleidung zu ersetzen. Auf vier Boote aufgeteilt, die jeweils mit einem Guide ausgestattet waren, rafteten wir los. Der Guide gab strikte Befehle, die zu befolgen waren. Nachdem wir alle erfolgreich am ersten Rastplatz anhielten, wurde uns aufgetragen, von einer Brücke zu springen und todesmutig stürzten wir uns in die Fluten. Trotz der allgemein bekannten Aussage „ein bisschen Schwund ist immer…“ kamen wir alle wohlbehalten wieder am Ufer an und es konnten keine Todesopfer verzeichnet werden. 🙂 Nach der kurzen Rast fuhren wir weiter und hatten viel Spaß dabei, Manöver, wie 360°-Drehungen oder Paddeln im Stehen, durchzuführen. Nach diversen freiwilligen „Männern und Frauen über Bord“ kamen wir auch schon am Ende der Tour an – knappe 200m nach unserem Ausstieg wäre eine Staustufe gekommen, die mit einem Boot nicht lebendig zu überwinden ist. Als alle Boote aus dem Wasser geholt waren, fuhren wir zurück zum Startplatz und jeder zog wieder normale Kleidung an.
Während vier der fünf Autos noch Einkaufen fuhren, kehrte das fünfte Auto zum Zeltplatz zurück, um dort schon Vorbereitungen für das Abendessen zu treffen. Schließlich waren alle Zeltlagerteilnehmer, sowie unsere Besucher, wieder zurück am Zeltplatz und während die einen die restlichen Vorbereitungen trafen, gingen die anderen duschen und machten sich fein. Das abendliche Programm zeigt sich heute aufgrund des schlechten Wetters als nicht sonderlich vielfältig – das Lagerfeuer fällt wegen des Regens buchstäblich ins Wasser und da macht es natürlich auch nicht wirklich Spaß, sich nach draußen unter die Pavillons in die Kälte und Nässe zu setzen, sodass vielmehr in den Zelten ein individuelles Programm stattfindet und wahrscheinlich früher als die letzten Tage Ruhe einkehren wird.

Danny, Jessi, Vivi

Brunch

Nach dem anstrengenden Tag gestern ist heute mal Ausschlafen angesagt gewesen – und was passt dann besser als ein gemütlicher Brunch …

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05.08.2012 · Tag am Zeltplatz

Wetter:
warmer Tag mir Sonnenschein und kurzes, heftiges Gewitter
Essen:
Frühstück: Großes Zeltlager-Frühstücksbuffet
Mittagessen: Picknick am Zeltplatz sowie Crêpes
Abendessen: Kartoffelbrei mit Frikadellen, Würstchen und Pudding

Der Tag begann heute um 8:30 Uhr mit dem üblichen Zeltlager-Frühstück.
Anschließend verbrachten wir den sonnigen Vormittag am Zeltplatz mit Tischtennis, Karten spielen und chillen. Später, nach dem Mittagessen, kam die Siegerehrung der Lagerolympiade, bei der die Gruppe „Asse“ (Thorsten, Niklas, Katharina und Martina) den ersten Platz belegte. Für die „Buben“ reichte es – trotz Hochzeitstorte – leider nur für den zweiten Platz.
Trotz der schlechten Wettervorhersage war es den Tag über sehr sonnig und warm, so dass einige an den See gingen. Andere spielten wieder Tischtennis, machten eine Wasserschlacht mit den eben bei der Lagerolympiade gewonnenen Wasserpistolen oder zogen sich zum Lesen ins Zelt zurück.
Heute Nachmittag stand dann noch eine Premiere auf dem Programm: Geocaching. Hierbei müssen kleine versteckte „Schätze“ (Caches) mit Hilfe von Smartphones (iPhones usw.) bzw. GPS-Empfängern (Vielen Dank an die BUND-Jugend Baden-Württemberg für das Ausleihen) gesucht (und natürlich auch gefunden) werden. Wir haben uns hierzu drei Caches in der Nähe unseres Zeltplatzes auf www.geocaching.com ausgesucht und diese in zwei Gruppen gesucht – und natürlich auch gefunden.
Den restlichen Nachmittag bis zum Abendessen verbrachten einige dann erneut am See. Nach dem Abendessen kam wie vorausgesagt ein heftiges Gewitter, das wir aber heil überlebt haben.
Anschließend übernahmen unsere Gäste mit dem Spiel „Die Angeber-Show“ die Regie. In verschiedenen Spielen bei denen z.B. Zeitungen gefaltet, eine Babyflasche mit Milch ausgetrunken, zwei Minuten exakt abgeschätzt und ein fröhliches Lied gepfiffen werden mussten, traten die Betreuer gegen zwei Gruppen der Jugendlichen an. Höhepunkt der Show war dann letzte Spiel, bei dem eine Person der Gruppe so viele Klamotten der Teamkollegen anziehen musste wie es ging. Und je mehr der eine an hatte, desto weniger hatten die anderen noch am Körper – da war der Spaß natürlich vorprogrammiert.
Den Abend ließen wir dann mit einen Lagerfeuer und Stockbrot ausklingen.

Niklas, Harald, Dominik